Ökumenische Möckmühler Bibeltage 2019

 

„Getragen von der Liebe Gottes – Paulusbrief an die Philipper“

 

Die ökumenischen Bibeltage im mennonitischen Gemeindehaus sind immer ein Highlight des Jahres. Auch dieses Mal wurden die Erwartungen voll erfüllt. Es ist bereichernd, wenn Auslegungen mennonitischer, katholischer und evangelischer Christen aufeinandertreffen. Erfreulich auch der gute Besuch.

Am 1. Abend erklärte Erwin Janzen den Aufbau des Briefes. Dreh- und Angelpunkt sind die Verse 5-11 im Kapitel 2, auch Christushymnus genannt. Dieser Hymnus wurde zum Mittelpunkt aller Abende. Er wurde  zur Quelle der Freude und zur Inspiration zum Gebet. Erwin Janzen erläuterte den Weg Gottes mit seinen Menschen anhand der bekannten Kurve: absteigend bis es nicht mehr tiefer geht, erst diese Tiefe ermöglicht die Kehrtwende, aufsteigend über den Ausgangspunkt hinaus in die Unendlichkeit oder, zeitlich ausgedrückt, die Ewigkeit. Der Hymnus schließt mit der Aufforderung: „Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“.

 

Am 2. Abend erarbeitete Claudia Wahl mit allen Teilnehmenden, wie heute dieser Brief unser Leben verändern könnte. Mit Hoffnung und Freude dürfen wir durchs Leben gehen in der Gewissheit, dass Jesus Christus uns immer zur Seite steht. Die Haltung, die er vorgelebt hat, soll unsere Haltung bestimmen. Mit Hilfe des Hl Geistes kann dies auch gelingen. In Gruppen vertieften wir diese Aussage Unter dem Thema: Leben berühren sich; Paulus folgt Christus, verwob Claudia Wahl den Christushymnus mit ihrem Text aus Phil 2, 5-11 und 3,1-16. Mit dem Satz: Freuet euch, nehmt teil an meiner Freude! beschloss sie den Abend.

Am 3. Abend wählte Frau Reuter-Aller das Thema „Freude und Gebet“. Sie fasste das bisher erkannte nochmals zusammen und vertiefte es. Quellen der Freude können vielfältig sein, wie zum Beispiel Gemeinschaft, gegenseitige Anteilnahme, Natur, Gebet, Bibellesen, Musik, Sport, Erinnerungen ans Getragen sein. Anhand von Bildkarten suchten sich alle  ihre „Quelle“ heraus. Die Entdeckung aller drei Abende: tiefstes Leid und tiefste Verlassenheit können Umkehr ermöglichen. Loslassen ist nötig, um zu Neuem bereit zu werden. Diese Erkenntnis kann zum Trost und zur Freude werden, gerade dann, wenn wir nicht mehr weiterwissen. „Erleben mit Christus schafft Frieden und Freude2.

 

In besonderer Erinnerung bleibt auch der Abschlussgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche, der die Gemeinsamkeit der Konfessionen eindrucksvoll darstellte. Claudia Wahl arbeitete in ihrer bewegenden Predigt nochmals heraus, welch ein Geschenk Gott mit seiner Liebe zu uns Menschen macht. Sie erläuterte erneut die tiefe Verbundenheit zwischen Paulus und den Philippern und wie sehr sie sich umeinander sorgen. Christus immer ähnlicher werden, sich unabhängig machen von Äußerlichkeiten, gibt die Sicherheit, dass es uns an der Seite Gottes Herzens an nichts fehlen wird. Sie endet mit dem Aufruf: “Folgen wir Gottes Vorbild und lassen aus Liebe alles stehen und liegen und seien wir füreinander da!“

 

Ökum. Gottesdienst zur Aussendung der Sternsinger

Was lange Jahre der Wunsch Vieler war, wurde nun tatsächlich umgesetzt: Ein gemeinsamer Gottesdienst zur Aussendung der Sternsinger!

Die Spenden der Sammlung gehen an die Hilfe für behinderte Kinder in Peru. Und mit dem Schicksal eines Kindes haben wir uns im Gottesdienst auch beschäftigt. Gemeindereferentin Claudia Wahl und ihr Team haben uns gezeigt, wie auch wir Menschen in fernen Ländern helfen können, um Behinderungen für behinderte Kinder abzubauen und zu beseitigen.

Am Ende wurden Weihrauch, Wasser und Myrrhe gesegnet. Und die Sternsinger konnten sich auf den Weg zu vielen Möckmühler Häusern machen. Bei dem Wetter sicher nicht immer einfach. Daher auch ganz herzlichen Dank für euer Engagement und das vieler Eltern, die die kleinen Könige begleitet haben.

Wechsel bei den Kinderchören

Am 30. September verabschiedeten wir im Gottesdienst Zelma Wachholz als Leiterin unserer beiden Kinderchöre Little Voices und Young Voices und bedankten uns für die drei Jahre, in denen sie die Kinderchöre leitete.
„Was hat wohl der Esel gedacht?“ – „Martin Luthers Kinder“ – „Die Geschichte von den vier Kerzen“ – „Das Grab ist leer“ – Diese und andere Aufführungen fielen in die Wirkungszeit von Zelma Wachholz. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit!
Mit Lisa Böhm konnten wir nahtlos eine Nachfolgerin finden. Wir wünschen ihr für die Arbeit mit dem Chornachwuchs alles Gute, viel Freude und viele singbegeisterte Kinder.

5000 Brote – Konfis backen Brote für die Welt

Am Samstag, dem 22. September, trafen sich 14 Konfis, ein Pfarrer und ein Bäckermeister, um gemeinsam Brote für die Welt zu backen. Zwar nicht 5000 – die wurden es mindestens bundesweit – aber immerhin 80 Stück. Die dann am Sonntag beim Vorstellungsgottesdienst verkauft wurden. Wir bedanken uns herzlich bei allen Käuferinnen und Käufer – auch von der mennonitischen Gemeinde – bei den fleissigen Konfis aus Möckmühl und Roigheim und besonders bei Alfred Weber von der Bäckerei Konditorei Weber, auf dessen Initiative das Projekt stattgefunden hat. Er hat nicht nur die Backzutaten gestiftet und seine Backstube zur Verfügung gestellt. Sondern auch dafür gesorgt, dass es den HelferInnen an nichts gefehlt hat. So können wir jetzt einen Erlös von 335,40€ an die Aktion „Brot für die Welt“ überweisen. Gerne wieder!

Diakonie Radtage – Antreten gegen Armut

Vom 9.9. – 10.9.2018 machte das Diakoniefundracingteam Station in Möckmühl: Zu dieser Radsportgruppe des Diakonischen Werkes gehören aus Möckmühl Alfred Kraft und Pfarrerin Regina Reuter-Aller. Ausfahrten führten u.a. ins Kocher- und Jagsttal; auf dem Grünkernradweg nach Buchen und nach Bad Wimpfen.
Verletzungsbedingt konnten „Teamchef“ Heinz Grözinger und Regina Reuter-Aller die Touren nur im Begleitfahrzeug erleben, das von Hansl Hof gesteuert wurde.

Am Sonntag fand ein Diakonie Gottesdienst in der Stadtkirche mit André Sommer statt, dem Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Neuenstadt und dem Diakonie Fundracingteam.

André Sommer informierte über die Arbeit der Diakonischen Bezirksstelle.

André Sommer: „Bei unserer Arbeit geht es schlicht um das, was Diakonie ausmacht.  … dass wir uns in der Bezirksstelle den Menschen zuwenden, und zwar den Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. … dass wir unsere Hilfe nahe bei den Menschen anbieten, … nicht irgendwo zentral in Heilbronn, sondern auch im Kochertal in Neuenstadt und Jagsttal in Möckmühl.“

Und: „… dass unsere Hilfe für die Ratsuchenden kostenfrei angeboten wird und jeder Person offen steht, völlig unabhängig von Religionszugehörigkeit oder sonstigen Vorbedingungen.“

Außer der wöchentlichen Sozialberatung gibt es noch die Offenen Hilfen, die Jagsttalpaten und die Fahrtafel in Möckmühl und natürlich die Diakoniestation.

Fundracing fährt Werbung für die Diakonie. Das Trikot kauft sich jeder selbst. Startgebühren werden bei Radsportveranstaltungen werden von Sponsoren übernommen. Was an Spenden eingeht, fließt in den Armutsfonds der Diakonie. Mitgliedseinrichtungen der Diakonie können aus diesem Fonds Gelder beantragen. Zum Beispiel André Sommer von unserer Diakonischen Bezirksstelle.
Das Gottesdienstopfer – 208,07 € ging dann auch an den Armutsfonds.

Versorgt mit Bananen und Riegeln gings anschließend aufs Rad.  André Sommer fuhr mit. Natürlich im Diakonieoutfit.

Ein ausführlicher Bericht zu den Radtagen ist unter https://fundracingteam.blogspot.com/ zu finden.