Wechsel bei den Kinderchören

Am 30. September verabschiedeten wir im Gottesdienst Zelma Wachholz als Leiterin unserer beiden Kinderchöre Little Voices und Young Voices und bedankten uns für die drei Jahre, in denen sie die Kinderchöre leitete.
„Was hat wohl der Esel gedacht?“ – „Martin Luthers Kinder“ – „Die Geschichte von den vier Kerzen“ – „Das Grab ist leer“ – Diese und andere Aufführungen fielen in die Wirkungszeit von Zelma Wachholz. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit!
Mit Lisa Böhm konnten wir nahtlos eine Nachfolgerin finden. Wir wünschen ihr für die Arbeit mit dem Chornachwuchs alles Gute, viel Freude und viele singbegeisterte Kinder.

5000 Brote – Konfis backen Brote für die Welt

Am Samstag, dem 22. September, trafen sich 14 Konfis, ein Pfarrer und ein Bäckermeister, um gemeinsam Brote für die Welt zu backen. Zwar nicht 5000 – die wurden es mindestens bundesweit – aber immerhin 80 Stück. Die dann am Sonntag beim Vorstellungsgottesdienst verkauft wurden. Wir bedanken uns herzlich bei allen Käuferinnen und Käufer – auch von der mennonitischen Gemeinde – bei den fleissigen Konfis aus Möckmühl und Roigheim und besonders bei Alfred Weber von der Bäckerei Konditorei Weber, auf dessen Initiative das Projekt stattgefunden hat. Er hat nicht nur die Backzutaten gestiftet und seine Backstube zur Verfügung gestellt. Sondern auch dafür gesorgt, dass es den HelferInnen an nichts gefehlt hat. So können wir jetzt einen Erlös von 335,40€ an die Aktion „Brot für die Welt“ überweisen. Gerne wieder!

Diakonie Radtage – Antreten gegen Armut

Vom 9.9. – 10.9.2018 machte das Diakoniefundracingteam Station in Möckmühl: Zu dieser Radsportgruppe des Diakonischen Werkes gehören aus Möckmühl Alfred Kraft und Pfarrerin Regina Reuter-Aller. Ausfahrten führten u.a. ins Kocher- und Jagsttal; auf dem Grünkernradweg nach Buchen und nach Bad Wimpfen.
Verletzungsbedingt konnten „Teamchef“ Heinz Grözinger und Regina Reuter-Aller die Touren nur im Begleitfahrzeug erleben, das von Hansl Hof gesteuert wurde.

Am Sonntag fand ein Diakonie Gottesdienst in der Stadtkirche mit André Sommer statt, dem Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Neuenstadt und dem Diakonie Fundracingteam.

André Sommer informierte über die Arbeit der Diakonischen Bezirksstelle.

André Sommer: „Bei unserer Arbeit geht es schlicht um das, was Diakonie ausmacht.  … dass wir uns in der Bezirksstelle den Menschen zuwenden, und zwar den Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. … dass wir unsere Hilfe nahe bei den Menschen anbieten, … nicht irgendwo zentral in Heilbronn, sondern auch im Kochertal in Neuenstadt und Jagsttal in Möckmühl.“

Und: „… dass unsere Hilfe für die Ratsuchenden kostenfrei angeboten wird und jeder Person offen steht, völlig unabhängig von Religionszugehörigkeit oder sonstigen Vorbedingungen.“

Außer der wöchentlichen Sozialberatung gibt es noch die Offenen Hilfen, die Jagsttalpaten und die Fahrtafel in Möckmühl und natürlich die Diakoniestation.

Fundracing fährt Werbung für die Diakonie. Das Trikot kauft sich jeder selbst. Startgebühren werden bei Radsportveranstaltungen werden von Sponsoren übernommen. Was an Spenden eingeht, fließt in den Armutsfonds der Diakonie. Mitgliedseinrichtungen der Diakonie können aus diesem Fonds Gelder beantragen. Zum Beispiel André Sommer von unserer Diakonischen Bezirksstelle.
Das Gottesdienstopfer – 208,07 € ging dann auch an den Armutsfonds.

Versorgt mit Bananen und Riegeln gings anschließend aufs Rad.  André Sommer fuhr mit. Natürlich im Diakonieoutfit.

Ein ausführlicher Bericht zu den Radtagen ist unter https://fundracingteam.blogspot.com/ zu finden.

Rückblick – Gemeindeausflug am 5. Juni 2018

Gemeindeausflug

Der diesjährige Gemeindeausflug hatte die Ökumenische Autobahnkapelle St. Christophorus auf dem Autobahnparkplatz Kochertalbrücke zum Ziel. Die Autobahnkapelle ist sozusagen eine „Raststätte für die Seele“. Einladend steht an der Eingangstür das Jesuswort: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.“ Wer unterwegs ist, kann sich hier entspannen, zur Besinnung und Ruhe kommen oder auch eine Kerze anzünden. Unsere rund vierzigköpfige Gruppe wurde von Schwester Heidrun und Schwester Helene empfangen. Sie gehören zur Gemeinschaft der Christusträger-Schwestern, die die Kapelle betreut. Die Schwestern berichteten von der Entstehung ihrer Schwesternschaft im Jahr 1961 und ihrer Arbeit in der Mission, Krankenpflege und Schulbildung in unterschiedlichen Ländern, z.B. in Pakistan, wo christliche Kinder in der Regel ohne Chance auf eine Schulbildung sind. Die Schwestern tragen bewusst keine Tracht. Sie wollen nicht äußerlich erkennbar sein. Vielmehr kommt es ihnen auf die innere Einstellung und Haltung an und vor allem auf das, was sie konkret tun.
Eindrucksvoll waren auch die Erzählungen zur Entstehung und Baugeschichte der Kapelle. Sie sollte ein Ort des Friedens sein und einen Gegenpol bilden zum nicht selten unschönen und kriminellen Treiben auf dem Truckerparkplatz. Die ganze Kapelle samt der grätenförmigen Holzdecke ist in der Form eines Fisches gestaltet. Die einzelnen Buchstaben „Ichtys“ für Fisch wurden bereits in der frühen Kirche zu einem Bekenntnis geformt: Jesus Christus – Gottes Sohn – Erlöser. So ist das ganze Gebäude samt dem Innenraum Träger dieser Botschaft. In der Kapelle selbst gefielen besonders die Buntglasfenster in den Farben des Regenbogens und die Fischmotive. Formen und Farben regen zu vielfältigen Assoziationen und Gedankenspielen zu den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde und zu biblischen Bezügen an. Vor der Eingangstür fällt der Blick auf den Namensgeber der Kapelle, den Hl. Christophorus, dargestellt als große holzgeschnitzte Figur mit Christuskind auf dem Arm.  Auch Christophorus ist der Legende nach ein Christusträger und Schutzpatron der Autofahrer.
Was wäre ein Ausflug ohne gemütliche Einkehr? Nach der Rast für die Seele folgte die Einkehr für Leib und Magen. Im nahe gelegenen Wolpertshausen konnten wir im Gasthaus „Mohrenköpfle“ Kaffee und Kuchen genießen und ausführlich miteinander „schwätza“. Viele nutzen den Regionalmarkt der Erzeugergenossenschaft Schwäbisch Hall noch zum shoppen und deckten sich mit leckeren regionalen Produkten ein. So kehrten wir reich an neuen Eindrücken und gefüllten Taschen nach Hause zurück.
An dieser Stelle sei nochmals der Bürgerstiftung für Diakonie und Soziales herzlich gedankt, die einen Großteil der Fahrtkosten übernommen hat!